Ü40: FC Bubendorf – VFRK

FC Bubendorf – VFR Kleinhüningen 3-0. Mehr schreib ich dazu nicht. Habt es nicht verdient. Grrrrr ……. Nachdem nun die letzten Spiele scheinbar schon totgeschwiegen wurden (Maaax!!!), ist es nun Chronistenpflicht, trotz empfindlicher Niederlage auch über dieses Spiel zu berichten.

Da geht man nun knapp einen Monat fort, als Leader wohlgemerkt mit Vorsprung, und dann? Dann reisst die Serie und vor dem Spiel in Bubendorf hatten wir zwei Niederlagen und ein Unentschieden aneinandergereiht. Und da dieser Bericht ja auch überregional – also ausserhalb der Schorenmatte – gelesen wird: ich kann unseren Gegnern versichern, wir verlieren nicht extra, wir sind wirklich so schlecht im Moment.

Freitagabend, Bubendorf. Schönes Wetter, schön grosser Platz und Kunstrasen. Kommt uns ja total entgegen, so etwa wie ein rostiger Nagel im Fuss. Anweisung von Trainer Spörrdiola: individuelle Fehler vermeiden und hinten steht die null. Steffi, du siehst, wir hören dir zu. Die Aufstellung leicht gewöhnungsbedürftig, da wir doch eine ziemlich grosse Zahl von angeschlagenen Spielern hatten. Ein Novum auch: die Martin-Ersatzbank. Wer hat schon drei Martins draussen auf Vorrat. Sieht für mich nach Mobbing aus.

Einlaufen, alle bereit für’s Spiel. Ausser dem Schiri. Der wollte das Spiel erst am Samstag leiten und kam deshalb etwas zu spät. Klein bisschen. Halbe Stunde. Währenddessen rottete sich die Bubendorfer Hooligan-Szene hinter dem einen Goal zusammen (Behauptungen es seien die beiden Ü30-Mannschaften des nachfolgenden Spiels sind absurd). Aber auch hierauf hatten wir eine Antwort, El Capitano klappte einfach seine Kapuze nach oben, worauf sich die anderen nicht mehr trauten. Während der Wartezeit ging auch noch Aussenrist-Massimo verloren, wir nehmen an, er war kurz im Dorf ein Cüpli trinken, fragt sich nur mit wem.

Endlich konnte das Spiel beginnen. Die Hoffnung, dass wir unser traditionelles Schläfchen der ersten 15 Minuten durch die Verspätung schon hinter uns hätten, erwiesen sich als trügerisch. So dominierte uns Bubendorf und hätte schon früh nach einem Traumpass der Nummer 16 – ein Spieler von ähnlich graziler Figur wie das Kleinhüninger Rehli – in Führung gehen müssen. Wie das Rehli verzweifelt aber auch er an seinen Mitspielern (danke, ich nehme dann das Bier nächste Saison).

Mitte erste Halbzeit dann ein Zwischenhoch, in dem es uns dann doch gelang, 2-3 Mal an oder in den gegnerischen Strafraum zu gelangen. Gefährlich ist aber anders. Nach leichtem Aufflackern dann aber wieder ein Schritt zurück. Zu viele Ballverluste brachten uns unter Dauerdruck und irgendwann musste es ja passieren, so dass wir mit einem 0-1 Rückstand in die Pause gingen.

In der Pause wurden dann seitens unseres Trainers Weckversuche unternommen, um die Murmeltiertruppe zu wecken. Auch standen wir jetzt situativ höher und Bubendorf presste nicht mehr so stark, so dass sich optisch ein etwas ausgeglicheneres Spiel entwickelte. Wir hatten aber nach wie vor unseren spendablen Tag und gaben die meisten Bälle bedrängt oder unbedrängt wieder unseren Gegenspielern.

Als sich dann auch noch Shakir die Nase zu heftig am Gegenspieler rieb und ausgewechselt werden musste, war es dann endgültig geschehen. Zwei weitere Gegentore und unsererseits kaum nennenswerte Aktionen und das Spiel war endlich aus. An Shakir hier noch gute Besserung, finde die Klumpennase steht dir nicht schlecht, die Mädels fahren da voll drauf ab.

Die Stimmung war nach Ende verständlicherweise nicht die beste und wurde durch eine vom Harassenmeister unverzüglich bereitgestellte Kiste (immerhin hier ist eine Besserung erkenntlich) auch nur minim aufgeheitert. Man kann erkennen wie schlimm es war, wenn man sieht das Nuttendiesel-Maaax zum Bier greift.

Für die letzten Saisonspiele sollten wir jetzt genug motiviert sein, ausser unserm tadellosen Goaliehässchen können und müssen sich alle wieder steigern. Ich meinerseits nehme mir für’s nächste Spiel vor, im Spiel einen Ball zu berühren.

Text: Rehli alias Martin Liebrich

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